HILFE IN NOTFÄLLEN


Unfall mit tragischem Ausgang

Im August 2018 erhielten wir von unserem Koordinator Gopy Dahal die Eilmeldung, dass im Distrikt Okhaldhunga eine Familie mit ihrem PKW schwer verunglückte und alle Insassen in ein Krankenhaus in Kathmandu eingeliefert wurden. Auf Grund der lebensbedrohlichen Situation entschieden wir spontan, uns an den Behandlungskosten der armen Familie zu beteiligen. Gopy spendete Blut und vor Ort wurden 25.000 Rupien gesammelt und mit unserer Überweisung in Höhe von 35.000 Rupien konnte die Ersthilfe für die Schwerstverletzten gesichert werden. Eine im Auto befindliche junge Mutter musste sich einer komplizierten Wirbelsäulenoperation unterziehen, während der sie bedauerlicherweise verstarb. Ihr Baby überlebte den Unfall und ist nun in der Obhut seines Vaters und der Großeltern.   



Augenlicht gerettet

Bei unserem Besuch in Bhumethan besichtigten wir das wiederaufgebaute Haus von Mr. Chote Thami. Während er stolz sein kleines, sauberes Anwesen mit Bienenzucht, zwei Ziegen und einem kleinen Gemüsegarten zeigte, fiel uns sein erkranktes Auge auf. Schüchtern fragte er, ob wir ihm vielleicht helfen könnten, er habe sich verletzt und könne auf seinem linken Auge nichts mehr sehen.

Nach ausgiebiger Befragung stellte sich heraus, dass der Bauer schon bei den Gesundheitsstationen im Ort gewesen war, man ihm dort nicht helfen konnte und eine Operation in Kathmandu notwendig war. Dafür hatte er nicht das notwendige Geld – nämlich ca. 90 Euro! Schnell beschlossen wir, die Operationskosten aus Spendengeldern zu finanzieren. Später berichtete Chote Thami, er habe vergeblich versucht, die 35 Euro einzutreiben, die ihm seine Verwandten noch schuldeten.

Dhan Schroeter begleitete Chote, der sichtbar Angst vor der fremden Umgebung hatte, nach Kathmandu und wich auch in der Augenklinik nicht mehr von seiner Seite. Nach erfolgreichem Eingriff konnte er mit dem Dorfvorsteher in seine Heimat zurückkehren.

 

Bei unserem nächsten Besuch trafen wir einen fröhlichen und überglücklichen Chote Thami.



Schulspeisung

Die Organisation „Food For Life“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Kinder aus besonders armen Familien ein fertig zubereitetes Mittagessen zu spenden.

Hierdurch entsteht für die Eltern ein Anreiz, ihre Kinder in die Schule zu schicken und bekanntlich lernt es sich mit einem vollen Magen besser.

Die Mahlzeit beinhaltet ca. 400 Kalorien mit mindestens 20g vegetarischem Eiweiß.

Pro Kind werden hierfür täglich 30 NPR benötigt.      

 

Carisimo spendete für eine neue Küche 500 €.


In dieser einfachen Küche wird täglich für 1600 Kinder gekocht.


Behindertenheim „Disabled Service Center“ in Kathmandu

Behinderte erhalten in Nepal keinerlei Unterstützung durch den Staat und das Erwirtschaften ihres Lebensunterhaltes ist eine Herausforderung für viele.

 

Wir besuchten ein Heim, das aus einer Privatinitiative in den Slums von Kathmandu entstanden ist und sich durch die Produktion von Filzwaren finanziert, die im Innenhof produziert und vor Ort oder in Thamel verkauft werden. Das Heim besteht aus zwei schlichten Schlafräumen – jeweils für Frauen bzw. Männer.

 

Carisimo möchte dieses während der nächsten Jahre mit Einkäufen unterstützen.



CARISIMO HILFT DEN FLUTOPFERN IN NEPAL

Die lang anhaltenden Regenfälle im Süden Nepals lösten Mitte August 2017 verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche aus, wodurch die betroffenen Menschen ihre Felder nicht mehr bestellen konnten. Viele wurden obdachlos und verloren ihr Hab und Gut.

Als Ersthilfe verteilten unsere Koordinatoren im Gebiet von TERAI Reis, Öl, Linsen, Salz, Zucker, um die Versorgung von 300 Familien für vier Wochen sicher zu stellen. Für die notwendigsten Kleidungsstücke, Medikamente, Moskitonetze wurde ebenfalls gesorgt. 

Die 25-100 km breite, wenige hundert Meter über dem Meeresspiegel liegende Tiefebene zieht sich entlang der etwa 800 km langen Grenze zu Indien. Das TERAI ist mit seinem tropisch- bis subtropischen Monsunklima der wärmste und niederschlagreichste Landesteil, in dem sich 47% der Bevölkerung ansiedelten und der 17% der Landfläche Nepals ausmacht. Etwa 18% der Fläche Nepals werden landwirtschaftlich genutzt - davon liegen mehr als die Hälfte in der Region TERAI.

 

Wir bitten alle Unterstützer von Carisimo um weitere Spenden, da noch viele Menschen auf Hilfe warten!